Der Boden auf dem wir laufen lernen, aufwachsen und leben, prägt unseren Blick auf die Welt. Menschen, die durch Flucht ihre Heimat verlassen, verlieren ihren Boden. Sie sind gezwungen, sich neu zu orientieren. Die Erinnerungen jedoch und die Erfahrungen bleiben. Hoffnungen auf ein verändertes, menschenwürdiges Leben kommen hinzu.

Was verbindet uns miteinander?

Aus diesen Überlegungen heraus ist in Zusammenarbeit mit den Bewohnern des Übergangswohnheimes Marienfelde und mit anderen Interessierten der Fußboden eines Raumes neu verlegt worden. Etwa 40 Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft haben in der Zeit vom 21. bis 28. März 2014 den "Heimatboden" aus vielen individuellen Teilen gestaltet. Unterschiedlichste Bildsprachen, Handschriften und Schriftzeichen stehen nebeneinander. Kann dies ein Bild für einen tragfähigen Boden einer gemeinsamen Heimat, einer globalen Zusammengehörigkeit werden?

Benutzung: Ohne Schuhe

Das Projekt ist Teil der Ausstellung ANKUNFT der "galerie auf zeit". Weitere Informationen: www.ankunft-marienfelde.de

 
 
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Gestalten der einzelnen Fußbodenbretter   Gestalten der einzelnen Fußbodenbretter
     
 
Gestalten der einzelnen Fußbodenbretter   Heimatboden
     
 
Heimatboden   Heimatboden, Detail
     
 
Heimatboden, Detail   Heimatboden, Detail
     
 
Heimatboden, Detail   Heimatboden, Detail
     
   
Heimatboden, Detail